Dienstag, 22. November 2016

Und vielleicht wird es ein Strickkleid

An den Tagen an denen ich nicht zur Arbeit gehe muß ich in den Wald, es muß sein. Ein paar Stunden laufen ohne an die Zeit zu denken. Zuhause mache ich mich manchmal an Handarbeiten. Vor ein paar Monaten hatte ich mit einem Strickkleid angefangen. Vorderteil und Rücken jeweils mit einer Naht in der Mitte, es passte sonst nicht auf die Strickmaschine.

Obwohl ein Teil schnell in 2-3 Stunden gestrickt wäre tue ich mich schwer damit. Erst hatte ich die Rückenteile fertig, erschien mir aber zu eng. Nee, also in Wurstpelle mag ich nicht rumlaufen , auch nicht wenn das Kleid nur für Zuhause zum wärmen sein soll. Also nochmal gestrickt.
Jetzt heute habe ich eins der Vorderteile fertig.
Bin gespannt wann ich weiter mache.

 Bei Pinterest habe ich ein Kleid gesehen das mich inspirierte. http://omakoppa.blogspot.de/2013/03/dipattu-tunika.html
Ja, das in dem Blog ist gehäkelt und es ist schwarzes Garn.

Ich habe Strumpfstrickgarn in einem Weihnachtsgrün  genommen .Wenn der Rumpf fertig und zusammen genäht ist soll unten aus mehrfarbigen Garn ein paar Reihen gehäkelt werden. Glücklicherweise habe ich ein Garn gefunden in dem das gleiche Weihnachtsgrün drin ist.

Hier die Rückenteile, nur mit Nadeln zusammen gehalten.

Wie gerne hätte ich einen eigenen Raum für Handarbeiten. Der Tisch hat Rollen und ist aus der Küche ins Schlafzimmer gebracht.
Wegen den Rollen muß ich den Tisch festhalten und gleichzeitig den Schlitten schieben.








Mein heutiger Waldspaziergang am Bach entlang



Die letzten Farben im Herbst
 Und dann noch die kleine Schnecke unter dem Pilz
 Mmh, manchmal wird auch gebacken, hier ein Zwiebelkuchen mit Kümmel.



Dienstag, 15. November 2016

Immer das gleiche,tja.

Seit einigen Tagen habe ich ein großes Schultertuch fertig und ich nehme mir ständig vor es zu fotografieren. Das wird nichts.

Heute war ich wieder unterwegs und wieder habe ich einen schönen Steinpilz gefunden. Die Bäume haben für Mitte November noch viel Laub. Aber es ist nass und usselig.

































 Ein schöner großer Steinpilz. Den und die anderen Pilze briet ich in Butter, mit Schalotte, Gewürze und Sahne. Dazu ein Stück Brot.



























Pilze ließen dieses Jahr sehr auf sich warten. Auch die nicht eßbaren haben es mir angetan.

Freitag, 4. November 2016

Ein Ausflug und noch einer

Gestern war ich unterwegs und heute auch und beide Male mit Pilzen zurück gekommen.
Zunächst gestern.


Ein Körbchen Maronen. Zuhause habe ich ein Pilzsoufflé gebacken.
















Jetzt kommt von heute


























Von Sterkrade  führt ein Rad/Fußgängerweg bis zur Rheinfähre bei Orsoy . Man hat die ehemalige Zugtrasse von HOAG dafür ausgebaut. Weiter als bis zum Holtener Bahnhof bin ich  auf dieser Strecke vorher nie gewesen. Sehr gut zum radfahren, fast eben. Zum laufen ist die Strecke langweilig.



Hier fing es an. Zunächst kam ich nicht drauf, ein starker Geruch nach Abwässer lag in der Luft. Da hatte ich keinen Apetit nach Hagebutten und Schlehen aus den Büschen.



 Wohin ?


















 Hier ist die Übeltäterin, die Emscher. Die kann man einen Kilometer weit riechen. Die Emscher soll in der Zukunft wieder natürlich aussehen und ohne Abwässer fließen dürfen. . http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/die-neue-emscher-als-mitmach-fluss-fuer-oberhausen-id12366735.html


 Das Emscherklärwerk. Es wird gebaut und erweitert.
 Mein Ziel, der Mattlerbusch.

 Außer weitläufige Parkanlage gibt es auch eine Therme und eine Saline. Viele Spielplätze und viele Eiben. Es gibt auch Ponys.

Wieder zurück machte ich noch einen Abstecher in den Wald und fand Maronen.  Die sind zwischen den ebenso braunen Blättern schwer zu finden.


 Und 2 Steinpilze, der hier ist wohl der größte den ich jemals hatte und ganz ohne Maden.



















Dienstag, 1. November 2016

Sammeln,sammeln,sammeln

Damit kann ich nicht aufhören.
Haselnüsse und Walnüsse, das waren etwa 8 Kilo  , nicht nur hier in dem großen Korb, die Körbe hatte ich überall verteilt damit dieNüsse trocknen können. Jetzt habe ich sie alle in Stoffbeutel untergebracht.
Was bin ich gelaufen um diese Menge zusammen zukriegen.



 Kastanien oder Maronen, war kein gutes Jahr dafür, viel zu trocken war der Sommer .Trotzdem habe ich einige mit nach Hause bringen können.

Prächtige Herbstfarben .Ich wartete auf den Bus der mich zur Halde bringen sollte.


 Das ist doch Isländisches Moos, oder ? Das ließ ich aber dort, ich bin selten erkältet und wenn doch mal  kann ich andere Mittel nehmen. Dieses hier wächst auf der Halde.
 Ich bin wegen den Hagebutten und den Schlehen zur Halde gefahren. Das wurde auch Zeit, etliche Früchte waren mir schon zu reif, aber die weichen kann man sofort essen wenn man keine Bange vor den Härchen und Kernen hat.
 Schöne weite Aussicht. Dort wo die Dampfwolke hochsteigt liegt das Kraftwerk von Voerde, direkt am Rhein.

 Ja, es geht höher, aber ganz oben war ich nicht.


 Ein alter Parasol Pilz, eßbar.

 Ich mein das ist ein Buchenschleimling.
 Dieser Quittenbaum steht in der Nähe der Haltestelle von der ich zurück fahre. Wem der Baum und das Grundstück gehören ist mir nicht klar, also Finger weg.

























Die hier sind vom Fuß der Halde, die letzten . Vor 2 Monaten wurden schon die Quitten geerntet, was das soll ist mir ein Rätsel denn im September sind Quitten bei weitem noch nicht reif. Äste wurden bei dieser " Ernte " auch gleich abgebrochen.  Diese hier sind von selbst herunter gefallen und ich habe sie eingesammelt.







Donnerstag, 22. September 2016

Ernte 2016

Wie jedes Jahr habe ich Wildobst gesammelt und haltbar gemacht Himbeeren, Brombeeren, Felsenbirnen, Kirschen, Ebereschen ,Äpfel und Birnen. Brombeerblätter in großen Mengen gepflückt und fermentiert. Shrub gemacht, aber der ist schon weg, lecker das Zeug. Gekauftes Gemüse und Eintöpfe habe ich eingeweckt. Milchsaure Möhren habe ich versucht, aber die Folie obendrauf hattebeim öffnen etwas  Schimmel. Trotzdem habe ich etwas probiert, nein es schmeckt mir nicht. Vielleicht war auch irgendwas falsch gewesen.
Was ich immer schon machen wollte und auch dieses Jahr nicht getan habe, eine List von allen diesen Dingen aufzuschreiben. Ich weiß schon nicht mehr welche Rezepte ich für die Birnen genommen habe.
Auch eine Wunschliste wäre nicht schlecht, gleich mit Rezepten.
Es fehlen noch Schlehen, Hagebutten ,(die ich bereits habe zählen nicht, ich fürchte, die schmecken nicht ) rote Beete, (ich habe verschiedene Rezepte ) Auberginen in Honigmarinade, Paprika in Honigmarinade. Kürbis möchte ich noch süßsauer einlegen, aber vom Gartenkürbis. Habe ich noch nicht auf dem Markt gesehen.

 So sieht ein drittel des Schrankes aus ,ein paar andere Gläser stehen unter der Arbeitsplatte hinterm Vorhang.


















Diese Auberginen habe ich aus den Kübeln die die Stadt aufgestellt hat. Die größte davon ist schätzungsweise 10 cm gewesen. Es sind wohl Balkonauberginen die nicht viel größer werden. An diesen Sträuchern hingen sehr, sehr viele Früchte, ich nahm nur die größten mit. Heute sehe ich das die Sträucher ratzekahl leer  sind, selbst die kleinsten  Auberginen sind weg.

Montag, 15. August 2016

Ingwer Birnen nach einer Idee von Henriette Davidis.

Heute brachte ich 4 kg Birnen nach Hause und habe sie mit Ingwer eingekocht.
 Wie man sehen kann sind die Birnen nicht sehr groß , aber sie schmecken ganz ähnlich wie Williams Christ Birnen und die Mühe lohnt sich.                                                                                             
                                                                                                                                                            


Die Birnen schälen und das Kerngehäuse entfernen. Auf 2 kg Birnen kommt  1,5 kg Zucker ( nach Rezept ), soviel nahm ich aber nicht und selbst meine 900 gr waren noch zuviel . Dazu 2 Stück Ingwer ,jeweils etwa 5 cm lang, kleingeschnitten, etwas Kardamom und etwas Zitronenschale. 1 l Wasser .Die Birnenstücke in dem Sud kochen bis man sie leicht durchstechen kann. Das dauerte etwa bei meinen Birnen 30 Min. ( Immer überprüfen) Inzwischen kann man die Gläser vorbereiten . Ich überschüttete sie mit kochend heißem Wasser, die Gummiringe habe ich auf dem Herd ausgekocht. Die Birnen in die Gläser füllen und die Deckel, dabei die Gummiringe nicht vergessen , die Deckel auflegen und mit den Klammern befestigen.
Twist Off Gläser kann man auch benutzen.
Die Gläser werden in den Einkochkessel auf ein Gitter  ( Bei mir passt ein Kuchengitter ) gestellt , der Topf mit ,in diesem Fall , heißem Wasser aufgefüllt. Es macht nichts wenn einige Gläser unter Wasser stehen, da kommt von außen kein Wasser hinein.


 Das Thermostat in den Deckel stecken , wenn das Thermometer auf 90 Grad gelangt ist ,dann diese Temperatur 30 Min halten.

















Man kann  im Backofen einkochen, dann die Angaben des Herstellers beachten. Bei kleinen Mengen kann man auch einen großen Suppentopf benutzen. Ein Metallgitter hineinlegen ( Ich hab ein Topfuntersetzer aus Metall. ) Ein Thermostat ist natürlich von Vorteil aber es geht auch ohne. Ab dem Zeitpunkt da das Wasser kocht gilt die Zeit.
Die Klammern werden erst nach dem vollständigem abkühlen der Gläser entfernt.
Die Twist Off Gläser Deckel ziehen sich fühlbar nach innen. Gibt der Deckel nach, dann ist das Glas nicht zu. Entweder nochmal einkochen, oder den Inhalt bald verbrauchen.
Hier noch der Link zu den Rezepten von Henrietta Davidis . fast bis ganz nach unten gehen . http://gutenberg.spiegel.de/buch/henriette-davidis-praktisches-kochbuch-inhaltsangabe-4461/1


Das war gestern. Es gibt noch mehr Birnbäume  bei denen man sammeln kann.Ich weiß von einem verwilderten Garten mit 5 Bäumen , am Zugang steht ein Grabstein der 100 Jahre alt ist. Früher hat in der Nähe ein Gasthof gestanden der inzwischen schon lange abgerissen wurde. Aber ich kann mich daran
 erinnern.



































Es gibt alte Rezepte zum Birnen Trocknen, da werden die Birnen mit Schale gekocht, dann geschält und in Stücke geschnitten. Anschließend kommen die Birnen in den Backofen. Ich habe das versucht, die Birnen sind gekocht sehr lecker , aber jetzt im Ofen werden sie leider braun.
http://www.feiertagsrezepte.de/rezepte/einmachen/trocknen/1877/birnen-gewoehnlich/home.html

Die etwas modernere Fassung : http://www.chefkoch.de/rezepte/2313941369058123/Obst-doerren-nach-Uromas-Art.html