Montag, 15. August 2016

Ingwer Birnen nach einer Idee von Henriette Davidis.

Heute brachte ich 4 kg Birnen nach Hause und habe sie mit Ingwer eingekocht.
 Wie man sehen kann sind die Birnen nicht sehr groß , aber sie schmecken ganz ähnlich wie Williams Christ Birnen und die Mühe lohnt sich.                                                                                             
                                                                                                                                                            


Die Birnen schälen und das Kerngehäuse entfernen. Auf 2 kg Birnen kommt  1,5 kg Zucker ( nach Rezept ), soviel nahm ich aber nicht und selbst meine 900 gr waren noch zuviel . Dazu 2 Stück Ingwer ,jeweils etwa 5 cm lang, kleingeschnitten, etwas Kardamom und etwas Zitronenschale. 1 l Wasser .Die Birnenstücke in dem Sud kochen bis man sie leicht durchstechen kann. Das dauerte etwa bei meinen Birnen 30 Min. ( Immer überprüfen) Inzwischen kann man die Gläser vorbereiten . Ich überschüttete sie mit kochend heißem Wasser, die Gummiringe habe ich auf dem Herd ausgekocht. Die Birnen in die Gläser füllen und die Deckel, dabei die Gummiringe nicht vergessen , die Deckel auflegen und mit den Klammern befestigen.
Twist Off Gläser kann man auch benutzen.
Die Gläser werden in den Einkochkessel auf ein Gitter  ( Bei mir passt ein Kuchengitter ) gestellt , der Topf mit ,in diesem Fall , heißem Wasser aufgefüllt. Es macht nichts wenn einige Gläser unter Wasser stehen, da kommt von außen kein Wasser hinein.


 Das Thermostat in den Deckel stecken , wenn das Thermometer auf 90 Grad gelangt ist ,dann diese Temperatur 30 Min halten.

















Man kann  im Backofen einkochen, dann die Angaben des Herstellers beachten. Bei kleinen Mengen kann man auch einen großen Suppentopf benutzen. Ein Metallgitter hineinlegen ( Ich hab ein Topfuntersetzer aus Metall. ) Ein Thermostat ist natürlich von Vorteil aber es geht auch ohne. Ab dem Zeitpunkt da das Wasser kocht gilt die Zeit.
Die Klammern werden erst nach dem vollständigem abkühlen der Gläser entfernt.
Die Twist Off Gläser Deckel ziehen sich fühlbar nach innen. Gibt der Deckel nach, dann ist das Glas nicht zu. Entweder nochmal einkochen, oder den Inhalt bald verbrauchen.
Hier noch der Link zu den Rezepten von Henrietta Davidis . fast bis ganz nach unten gehen . http://gutenberg.spiegel.de/buch/henriette-davidis-praktisches-kochbuch-inhaltsangabe-4461/1


Das war gestern. Es gibt noch mehr Birnbäume  bei denen man sammeln kann.Ich weiß von einem verwilderten Garten mit 5 Bäumen , am Zugang steht ein Grabstein der 100 Jahre alt ist. Früher hat in der Nähe ein Gasthof gestanden der inzwischen schon lange abgerissen wurde. Aber ich kann mich daran
 erinnern.



































Es gibt alte Rezepte zum Birnen Trocknen, da werden die Birnen mit Schale gekocht, dann geschält und in Stücke geschnitten. Anschließend kommen die Birnen in den Backofen. Ich habe das versucht, die Birnen sind gekocht sehr lecker , aber jetzt im Ofen werden sie leider braun.
http://www.feiertagsrezepte.de/rezepte/einmachen/trocknen/1877/birnen-gewoehnlich/home.html

Die etwas modernere Fassung : http://www.chefkoch.de/rezepte/2313941369058123/Obst-doerren-nach-Uromas-Art.html





Donnerstag, 21. Juli 2016

Wilde Mirabellen für Saft

Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal gezeigt wie man aus Mirabellen Saft macht. Ist irgendwie verschwunden. Da jetzt wieder die Zeit ist da die wilden Mirabellen  reifen , wiederhole ich das doch besser. Natürlich kann man auch andere Früchte so verarbeiten.
Die wilden Mirabellen sind sauer und haben mit den auf dem Markt erhältlichen süßen Mirabellen wenig zu tun. In anderen Gegenden haben sie auch andere Namen, Kriecherl oder türkische Pflaumen.

 Meine Beute


 Die Früchte werden gewaschen, die Stiele entfernt und mit Wasser  knapp bedeckt zum kochen gebracht. Dann werden sie über eine Schüssel in ein grobes Sieb geschüttet. Ich rühre den Fruchtbrei immer durch .
Der Fruchtbrei wird wieder zum kochen gebracht und mit Zucker versetzt. Zucker nach Geschmack, nicht zuwenig ,denn die Früchte sind sauer und Zucker erhöht dazu die Haltbarkeit.

Die Flaschen werden derweil mit kochendheißem Wasser übergossen, werden am Besten in Kunststoffschüsseln gestellt ,auch hier  heißes Wasser zuschütten und  die Mostkappen werden derweil ausgekocht. Alles muß möglichst heiß und sauber verarbeitet werden.
Der Saft wird nun in die Flaschen gefüllt, bis oben hin und etwas überlaufen lassen damit der Schaum weggeschwemmt wird.
Sofort mit einer Gummikappe schließen. Ich weiß das das eine fummelige Arbeit ist bei den heißen Flaschen, mir ist aber auch noch nie eine Flasche Saft schlecht geworden.
Wie man auf dem oberem  Foto sieht ,bei  den hinteren Flaschen  hat sich das Gummi beim abkühlen bereits nach innen gezogen . So ist die Flasche dicht.
Wenn die Flaschen weitgehend abgekühlt sind kann man sie säubern und lagern.
Zum trinken verdünne ich den Saft mit Wasser.






Mittwoch, 6. Juli 2016

Kirschenernte in luftiger Höhe

Höhö, damit meine ich nicht raufklettern oder so. Aus dem Alter bin ich raus. Nöö, heute bin ich mit dem Bus zur Halde gefahren, schauen ob es dieses Jahr Kirschen gibt.
                                                                                                                                                                   

























Das gelb blühende im Vordergrund ist Jakob Kreuzkraut , das Zeug das sich überall ausbreitet und giftig ist.

Die Kirschbäume sind keine hochgezüchteten Bäume, die Früchte sind wesentlich kleiner als die die man zu kaufen kriegt.


Die Kirschen sind dieses Jahr nicht so schön gewesen ,viele hatten Madenlöcher , viele hatten schorfige aufgeplatzte Haut und viele waren faul . Lag wohl am Wetter . Die beiden Kirschbilder habe ich reingemogelt, denn die sind vom letzten Jahr.
 Immerhin habe ich etwa 3 kg Kirschen pflücken können.
Aus einem Teil davon habe ich nach diesem Rezept Kirschen verarbeitet. http://www.essen-und-trinken.de/rezept/215110/gewuerzkirschen.html# . Den Sternanis und den Rosmarin habe ich weggelassen und dafür ein wenig Kardamom genommen.
Aus den restlichen  Früchten machte ich Kirschen mit Mandelaroma. Damit bin ich allerdings nicht zufrieden.


Sonntag, 5. Juni 2016

Brombeerblätter fermentieren zu Tee

Perfekt bin ich nicht, Blätter fermentiere ich erst 2 Jahre. Vorher habe ich sie nur einfach so getrocknet. Fermentierte Blätter schmecken wesentlich besser.

 Die Blätter sammel ich von sauberen Stellen im Wald und fern jeder Strasse wie hier. Ich achte darauf das keine Tierchen an der Unterseite der Blätter sitzen . Angeknabberte Blätter nehme ich nicht mit und ich achte darauf das die Blätter gesund aussehen.


Zuhause lasse ich die Blätter immer einige Stunden liegen damit eventuelle Tiere noch flüchten können. Trotz  meiner Prüfung sind nämlich immer noch Tiere an den Blättern. Die Blätter walze ich mit dem Nudelholz platt  und anschließend schneide ich mit der Schere die Blätter erst in feine Streifen und dann in kleinere Stückchen. Ich denke mir, möglichst fein wie schwarzer Tee. Das kriegt man natürlich nicht hin , aber so fein wie möglich schneiden.

 Diese Blätter kamen dann in eine Kunststoffbox und auf meine sonnigste Fensterbank. Warm sollte es sein. Diese Dose lag eine Woche in der Sonne. Manchmal geht es auch schneller. Die Blätter werden in dieser Zeit bräunlich. Wenn sie soweit sind lege ich ein Tuch auf mein Kuchenrost , noch eine Lage Haushaltspapier  und verteile den Inhalt der Dose .
Die Blätter sind noch feucht und werden warscheinlich das Tuch verfärben , sehr haltbar.
In ein ,zwei Tage ,je nach Wetter ist der Tee getrocknet und kann in Gläser gefüllt werden . Anfangs aber die Gläser kontrollieren ob sich Kondenzwasser bildet. In den ersten Tagen schraube ich die Gläser deshalb nicht fest zu , beobachte die Gläser . Falls  die Blätter schimmeln kann man alles wegwerfen .


























Ein gehäufter Teelöffel für eine Tasse muß sein . Bei mir ist dieser Tee schnell weg . Heute war ich darum wieder sammeln.

Sonntag, 8. Mai 2016

Ganz in weiß

Vor ein paar Jahren hatte ich eine Hexagondecke aus weißer Bettwäsche angefangen . Der größe Teil ist zusammen genäht , aber es fehlt noch ein großes Stück . Heute hatte ich Lust weiter daran zu arbeiten . Ich zeige Mal den Anfang .

 Für mich gibt es nur die Möglichkeit Hexagone mit der Hand zu nähen mit kleinen Stichen natürlich .



























Heute gehts also weiter

Heute, der 20.7.
Das Top ist bald komplett zusammen. Heute ist es viel zu warm um draußen herumzulaufen und ich warte sowieso auf ein Päckchen.  Ich hoffe deshalb das ich heute fertig werde. Dann muß ich noch  einen Streifen für innen zusammen setzen und diesen annähen . Dauert also weiterhin eine Zeit. Aber puuh , das meiste ist geschafft.


Der Mai ist da


Heute habe ich eins meiner neuen Tuniken mitgenommen in den Wald . Diese ist aus alter Bettwäsche genäht .
dieses  Kleid fand ich so schön und natürlich findet man kein Schnittmuster das auch nur annähernd ähnlich ist . Ich habe auf gut Glück ausprobiert , alles aus billigen Stoffen . Die Ergebnisse gefallen mir zwar , aber so wie das Modell sind die Tuniken nicht geworden . Hier sieht man das man nur ein Vorderteil sehr viel verlängern muß und dann nach oben zur Falte legt .besonders muß darauf geachtet werden das man an der Seite mehr Weite gibt , sonst wird es zu eng und das Teil ziehtt zur Seite .


 Zuhause nochmal geknipst .
 Das hier ist aus besonders gut fallender Stoff . Hier habe ich an der Seitennaht von Vorder- und Rückenteil einen ordendlichen Zipfel zugegeben  .Der Stoff dehnt sich nach allen Seiten ,deshalb fällt der Stoff gut .
Das , naja . Der Stoff ist fest . Auch hier muß man seitlich viel Zugabe machen , die Falten habe ich immer wieder neu gesteckt bis ich zufrieden war .

Mittwoch, 20. April 2016

Frühling

Heute war ich im Wald und habe Knoblauchsrauke gesammelt , ein paar frische Buchenblätter probiert , ja, die sind eßbar . Dann fand ich einen umgestürzten Wildkirschbaum der dennoch prächtig blühte . Weil ich gelesen hatte das Blüten von Obstbäumen eßbar sind ,habe ich Kirschblüten probiert . Sie sind allerdings geschmacklos meiner Meinung nach .



 Direkt hinter den Bäumen ist die Autobahn . Der Weg führt an Pferdekoppeln vorbei . Die Häuser hier haben teilweise große Gärten .

























Das sind Buschwindröschen.